

Schlingpflanze aus der Familie der Cannabinaceae (Hanfgewächse);
Humulus lupulus L.: Frucht
Blütenstände (Lupuli strobulus, Hopfenzapfen);
15–30 % Harz (mit den instabilen Bitterstoffen Humulon, Lupulon u. dem daraus entstehenden 2-Methyl-3-buten-ol), Proanthocyanidine, Phenolsäuren, 0,5–1,5 % Flavonoide, 0,3–5% ätherisches Öl;
beruhigend, schlaffördernd;
geschnittene Droge, Drogenpulver od. Trockenextraktpulver für Aufgüsse u. Abkochungen nach Kommission E bei Unruhe u. Angstzuständen, Schlafstörungen; traditionell auch als Amarum bei Appetitlosigkeit u. nervösen Magenbeschwerden, überaktiver Harnblase, Enuresis nocturna;
Einzeldosis 0,5 g pro Tasse 2–4-mal pro Tag od., wegen des Geschmacks, vorwiegend Kombinationen mit anderen sedativ wirkenden Drogen, 1–2 ml der Tinktur (1 : 5) ein- bis mehrmals pro Tag, Zubereitungen entsprechend 1–3-mal täglich;
keine bekannt;Kontraindikationkeine bekannt;
keine bekannt.
Angst; Schlafstörung; Valeriana officinalis L.
Pschyrembel Wörterbücher/Wörterbuch Naturheilkunde
(© Verlag Walter de Gruyter)